Die ersten Erkrankungsanzeichen bei Hunden erkennen

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Erkrankungsanzeichen bei Hunden

Erkrankungen beim Menschen zu erkennen ist recht einfach, da sie sich zumeist mitteilen und so über etwaige Symptome sprechen können. Bei Hunden ist dies etwas komplizierter und Hundehalter müssen lernen, genauer hinzuschauen, um Erkrankungsanzeichen zu erkennen. Denn Hunde teilen sich nicht mit und versuchen Anzeichen, von Erkrankungen zu verbergen.

Der Grund dafür liegt in ihrer Natur. Hunde sind Rudeltiere, was bedeutet, dass sie Schwächen verbergen, um das Rudel weniger angreifbar zu machen. Es liegt daher am Hundehalter selbst, mit entsprechender Empathie Veränderungen im Verhalten zu erkennen und angemessen auf diese Veränderungen zu reagieren.

Welche Anzeichen bei Vierbeinern auf Erkrankungen hinweisen

Erkrankungsanzeichen bei HundenAppetitlosigkeit ist nicht nur bei Menschen das erste Anzeichen für eine beginnende Erkrankung, sondern ebenso bei Hunden. Hunde gehören zu den Haustieren, die ungern ihren Napf unangetastet lassen und auch jeden Snack ist willkommen heißen. Hat ein Hund keinen Appetit, ist dies zumeist ein Anzeichen für eine Erkrankung. Trübe, glasige oder blutunterlaufene Augen können ebenfalls auf Erkrankungen hinweisen.

Weitere Anzeichen sind Aggressivität und Veränderungen im Wesen des Hundes. Schnappen Hunde, die eher freundlich und sanft sind, ist dies ein Anzeichen dafür, dass das Tier möglicherweise Schmerzen hat und ein Grund, schnell den Tierarzt aufzusuchen. Darüber hinaus können auch ungewohnte Mattigkeit, Apathie, Unruhe, Trägheit sowie übermäßiger Schlaf, ungewohnte Anhänglichkeit oder schneller und flaches Atmen Anzeichen dafür sein, dass es dem Hund nicht gutgeht.

Dass Hunde hin und wieder Gras oder andere Dinge fressen, ist nicht ungewöhnlich. Tritt dieses Verhalten jedoch gehäuft auf, kann durchaus ein Magenproblem dahinterstecken, weshalb dieses Verhalten durch den Tierarzt abgeklärt werden sollte. Darüber hinaus sind Husten und Schnupfen natürlich auch bei Vierbeinern ein Hinweis auf Erkältung. Eine erhöhte Körpertemperatur oder ungewöhnliche Färbung von Zunge und Zahnfleisch, vermehrtes Wasserlassen und verfärbter Urin weisen auf unterschiedliche Erkrankungen hin.

Veränderungen können auch schleichend auftreten

Bei den genannten Anzeichen handelt es sich um Hinweise darauf, dass eine akute Erkrankung vorliegt. Jedoch gibt es auch Veränderungen, die innerhalb von Wochen und Monaten auftreten, die auf Krankheiten hinweisen. Wesensveränderungen können ebenso schleichend auftreten, wie eine Gewichtszunahme, obwohl der Hund nicht mehr frisst oder sogar weniger als gewöhnlich, oder auch ein Gewichtsverlust, ohne dass Veränderungen im Fressverhalten vorliegen.

Häufiges Erbrechen, Fellverlust, Kratzen oder auch sich selbst beißen können dagegen ebenso auf Parasiten hinweisen als auch auf Allergien oder Unverträglichkeiten. Diese können selbst dann entstehen, wenn kein Futterwechsel stattgefunden hat, beispielsweise bei Veränderungen in der Zusammenstellung durch den Futterhersteller.

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