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Welpen richtig füttern: worauf Hundehalter beim Füttern achten sollten

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Welpen richtig füttern

Welpen haben einen anderen Anspruch an ihr Futter und die Art und Weise wie gefüttert wird als bereits ausgewachsene Hunde. Ebenso wie bei heranwachsenden Kindern ist der Bedarf an einigen Nährstoffen höher, als dies in späteren Entwicklungsphasen der Fall ist und auch die Häufigkeit, in der gefüttert werden sollte, sollte der Entwicklung angepasst sein.

Ständige Veränderungen in der Art des Futters sollte darüber hinaus vermieden werden, da sich der Magen eines jungen Hundes nur schwer auf ein neues Futter einstellt. So ist es wichtig, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken über die Futterart macht, bevor man damit beginnt, den Welpen darauf einzustellen. Denn jede Veränderung kann mit Durchfall und Erbrechen einhergehen, was sich negativ auf die Nährstoffaufnahmen und die Entwicklung auswirkt.

Wie sich Welpenfutter von anderem Hundefutter unterscheidet

Welpen richtig fütternWelpenfutter ist grundsätzlich auf den Nährstoffbedarf heranwachsender Tiere ausgelegt, was bedeutet, dass das Futter mit einem höheren Anteil an hochwertigem Eiweiß angereichert ist sowie auch mit Kalzium und Phosphor für den Aufbau von Knochen und Muskeln. Darüber hinaus sind Nahrungsergänzungen erhältlich, die ein Defizit im Futter ausgleichen können, beispielsweise bei großen und schnellwachsenden Hunderassen.

Das Zufüttern von Nahrungsergänzungen kann allerdings auch negativ sein, wenn zu viel davon dem Futter beigemischt wird. Das Wachstum wird möglicherweise übermäßig stark gefördert, was sich nicht positiv auf die Entwicklung der Knochen auswirkt. Darüber hinaus kann es zu Ablagerungen an den Gelenken führen, durch die es zu Gelenkerkrankungen in der späteren Entwicklung kommen kann. Es ist daher sinnvoll, sich über den Bedarf des Welpen, abhängig von der Rasse und der Entwicklungsgeschwindigkeit, vorab zu informieren und das Futter entsprechend anzupassen.

Die richtigen Futtermengen sind ebenso wichtig

Welpen sind etwa ab der achten Woche in der Lage, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Jedoch sollten Tierhalter hierbei beachten, dass größere Mengen vom Magen-Darmtrakt nur schwer verarbeitet werden können. Daher ist es notwendig, Welpen mehrfach am Tag zu füttern und ihn dabei nur mit möglichst kleinen Portionen zu versorgen. Diese sollten dem Gewicht und der Größe des Tieres angepasst sein.

Ab dem sechsten Lebensmonat sollten die Mahlzeiten nach und nach reduziert werden, bis die Fütterungsintervalle denen eines erwachsenen Hundes entsprechen. Bei kleineren Hunderassen kann es ausreichend sein, einmal täglich zu füttern, während größere Rassen durchaus zwei Mahlzeiten am Tag benötigen können, um satt, aktiv und fit zu sein. Feste Fütterungszeiten helfen dabei, die Nährstoffaufnahme des Vierbeiners zu kontrollieren.

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